Kostenfalle Hunde-OP

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Operationen bei unseren geliebten Vierbeinern können mitunter richtig kostspielig werden

Hunde gelten zu Recht als die besten Freunde des Menschen. Sie bereichern mit ihrer Art den Alltag in vielfältiger Weise: Das freudige Schwanzwedeln zur Begrüßung am Morgen, der Spaß beim ausgiebigen Spaziergang, das Toben und Kuscheln mit dem Vierbeiner. Viele Bundesbürger wollen darauf nicht mehr verzichten: Der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) zufolge leben derzeit rund 11,6 Millionen Hunde in deutschen Haushalten – sie sind damit die zweitbeliebtesten Haustiere nach Katzen.

OP nach Kreuzbandriss kann bis zu 2.000 Euro kosten

Den treuen Gefährten kann allerdings schnell auch mal etwas passieren – vor Unfall oder Krankheit sind auch die Vierbeiner nicht gefeit. Dann wird es schnell sehr teuer. Die Kosten für eine OP etwa werden von vielen Haltern unterschätzt.

Bei einer Tumoroperation – der mit Abstand häufigsten OP bei Hunden – muss man mit Kosten von über 400 Euro rechnen, diese können in schwerwiegenden Fällen aber auch deutlich höher liegen. Bei einem Kreuzbandriss kann es inklusive Nachbehandlung schnell Richtung 2.000 Euro gehen, selbst eine Zahnextraktion ist mit deutlich über 200 Euro zu veranschlagen.

Vor hohen Ausgaben beim Tierarzt oder in der Tierklinik bewahrt eine Hunde-OP-Versicherung, wie sie etwa die Barmenia anbietet. Sie übernimmt Kosten bis zum dreifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte. Das greift bereits bei Untersuchungen des Hundes und der Feststellung der Diagnose, die dann zur Operation führt, und für weitere Untersuchungen, die der OP-Vorbereitung dienen.

Übernommen werden dann die Kosten der OP selbst und die Kosten der Nachbehandlung bis zum 15. Kalendertag nach der OP. Die Versicherung kostet für einen zweijährigen Hund 15,22 Euro pro Monat bei 20 Prozent Selbstbeteiligung, diese ist aber bei 250 Euro gedeckelt. Mehr Informationen gibt es unter barmenia.de. Bei dieser Police gibt es keine Begrenzung auf eine sogenannte Jahreshöchstersatzleistung, falls der Hund nicht nur einmal operiert werden muss.

Kastration und Sterilisation unter Umständen mitversichert

Der Versicherungsschutz gilt auch für einen bis zu dreimonatigen Aufenthalt im europäischen Ausland – also auch auf den Kanaren, den Azoren und Madeira – sowie in den nichteuropäischen Mittelmeeranliegerstaaten. Wird eine Hunde-OP wegen eines Verkehrsunfalls notwendig, leistet die Versicherung sofort ab Vertragsbeginn, ansonsten beginnt der Versicherungsschutz 30 Tage nach Vertragsbeginn.

Eine Kastration oder Sterilisation ist nach einer Wartezeit von sechs Monaten versichert, wenn dieser Eingriff wegen Entzündungen oder tumorösen Veränderungen der Geschlechtsorgane oder hormonabhängigen sonstigen Tumoren durchgeführt werden muss.

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