Fußbad – Altes Hausmittel neu entdeckt

Foto: djd/Jentschura International/David Hoelker

Wer früher einmal so richtig durchgefroren war, dem wurde ganz selbstverständlich ein wohliges Fußbad bereitet. Danach ging es warm eingepackt ins Bett, damit eine Erkältung erst gar keine Chance hat. Heute gehören Fußbäder höchstens noch zum Schönheitsprogramm vor der Pediküre. Dabei beeinflussen sie Gesundheit und Wohlbefinden positiv und ohne viel Aufwand. Höchste Zeit, die guten Rezepte von damals neu zu entdecken.

Senfmehl fürs Immunsystem: Ein günstiger Fitmacher in der Erkältungszeit ist Senfmehl, das man für wenig Geld in jeder Apotheke bekommt. Schon beim ersten Niesen oder Kratzen im Hals ein bis zwei Esslöffel Senfmehl in möglichst heißes Wasser geben und die Füße darin baden. Die ätherischen Öle regen die Durchblutung und die Immunabwehr ordentlich an. Krankheitserregern wird es dadurch schwer gemacht. Das Bad sollte beendet werden, wenn sich die Haut bis etwa Wadenmitte sichtbar gerötet hat. Danach gut zudecken und ausruhen.

Basische Salze zum Entschlacken: Die Fußsohlen gehören zu den wichtigsten Ausscheidungszonen unseres Körpers. Warme Fußbäder mit basischen Pflegesalzen wie etwa von MeineBase aus dem Reformhaus unterstützen ihn bei seinem Entgiftungsprozess. Wichtig: Das Wasser sollte 38 bis 41 Grad warm sein und mindestens 30 Minuten dauern. Angenehmer Nebeneffekt: Basische Pflegesalze fördern die natürliche Rückfettung der Haut und halten sie dadurch geschmeidig. Weitere Tipps und Infos sind auch unter meinebase.de zusammengefasst.

Rosmarin für mehr Energie: Nach einem langen Tag weckt Rosmarin die Lebensgeister. Sein Duft wirkt stimmungsaufhellend und anregend. Gleichzeitig hat Rosmarin eine desinfizierende und schweißmindernde Wirkung. Für ein Fußbad eignen sich einige Tropfen reines, ätherisches Rosmarinöl oder fertige Badezusätze aus der Drogerie.

Lavendel zum Abschalten: Der Duft der violetten Blüten hat einen beruhigenden, entspannenden Effekt. Ideal, um am Abend den Stress des Tages zu vergessen. Lavendel wirkt darüber hinaus antibakteriell und kann dabei helfen, Entzündungen an Nägeln oder Zehen vorzubeugen. Naturreines, ätherisches Lavendelöl bekommt man beispielsweise in der Apotheke.

Salbei für mehr Frische: Bei unangenehmem Schwitzen können regelmäßige Fußbäder mit Salbeiblättern helfen. Ihre Inhaltstoffe hemmen die Schweißproduktion und sorgen dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen. Gleichzeitig wirkt Salbei desinfizierend. Salbeibäder sollten nicht zu heiß sein (um 36 Grad).

Regeln fürs perfekte Fußbad

Auch bei Hausmitteln gibt es einige Dinge zu beachten:

1. Anregende Bäder dürfen in der Schwangerschaft oder bei Herzproblemen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
2. Bei Krampfadern sind gefäßerweiternde Bäder (etwa mit Senfmehl) nicht empfehlenswert.
3. Bei Verletzungen oder Wunden können ätherische Öle die Haut zusätzlich reizen. Besser: Bäder mit Kamillenblüten.
4. Nach Bad und Peeling sollten vor allem die Zehenzwischenräume gut abgetrocknet werden. Feuchtigkeit kann hier die Besiedelung mit Fußpilz begünstigen.

Weitere Tipps gibt es unter meinebase.de.

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