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Blechschaden am Auto kann teuer werden

Ich weiß nicht, wie oft ich allein im letzten Monat in der kleinen Straße meiner Kanzlei das blecherne Geräusch gehört habe, wenn ein Auto ein anderes rammt. Irgendwie scheint mir die Unfallquote in unserer Straße besonders hoch – kein Wunder, stehen dort doch mit Bäumen, Pfeilern und anderen Autos gleich mehrere Dinge gleichzeitig im Weg. Zudem ist die Straße recht eng, wer kein Einparkprofi ist, tut sich schwer. Jedes Mal, wenn es gekracht hat, schaue ich aus dem Fenster, um mich zu vergewissern, dass mein Auto noch in Ordnung ist. Denn, oftmals fahren die Unfallverursacher einfach weiter oder stecken einen Zettel an das Auto, aber das reicht nicht aus. Um sich bei einem Unfall nicht strafbar zu machen, muss man schon ein bisschen mehr leisten, als eine Handynummer hinter die Windschutzscheibe zu klemmen. Und manchmal zahlt es sich auch aus, mit dem Geschädigten zu verhandeln und nicht die Versicherung einzuschalten, denn ein kleiner Blechschaden kann zu einer ordentlichen Beitragserhöhung führen.

Ist Biene Maja bald ein Relikt?

Neulich habe ich meine Neffen beim gemeinsamen Frühstück bei Lisa gefragt, wo eigentlich der Honig herkommt. Sie haben geantwortet: Aus dem Glas. Und das sollte kein Scherz sein, sie schauten mich dabei mit ernsten Gesichtern an. Ich habe Lisa einen irritierten Blick zugeworfen, die daraufhin rot wurde und stammelte, dass das doch Blödsinn sei und sie das wüssten. Ich habe daraufhin vorgeschlagen, dass ich mit den beiden eine Imkerei besuche, damit sie sehen, wer eigentlich für den Honig zuständig ist. Dabei konnte ich selbst noch was lernen. Mir war gar nicht klar, dass so viele Bienen vom Aussterben bedroht sind. Das hat mich ganz betroffen gemacht. In Zukunft werde ich deshalb Bienen, die sich in meine Wohnung verirren, behutsam behandeln und mit einem Glas einfangen und wieder in die Freiheit entlassen. Schließlich sollen auch noch die Kinder meiner Neffen sehen, wer den Honig wirklich macht.

Die selbst kreierte Lampe

Ich bin ja absoluter Do-it-yourself-Fan. Als Restauratorin bin ich es ja gewöhnt, Dinge wieder herzustellen und mit der Zeit bekommt man ein Auge fürs Umdesignen. Neulich habe ich einen alten Kanister in der Garage meiner Eltern gefunden. Sie konnten damit nichts mehr anfangen, also habe ich ihn mitgenommen. Ich hatte dafür nämlich eine ziemlich ausgefallene Idee: Ich wollte daraus eine Lampe basteln. Man kann aus den normalsten Gegenständen die verrücktesten Dinge designen. Auch mit Weihnachtskugeln ließe sich prima eine Lampe herstellen. Ich besann mich aber auf den Kanister, den ich förmlich vor mir leuchten sah, als er da so einsam in der Garage stand. Mit ein bisschen Kreativität, bunter Folie und Werkzeug ist daraus im Handumdrehen eine hübsche Lampe geworden. Die Mädels werden staunen, wenn sie nächstes Mal bei mir zu Besuch sind. Vielleicht gehe ich dann damit in Serie.

tobias steinhoff, CC BY-SA 2.0

Stressfrei umziehen

Da mein Vater als Makler arbeitet, weiß er die besten Wohnungsschnäppchen immer mit als Erster. Neulich hat er ein ganz besonders hübsches Schmuckstück im Angebot gehabt, und da ich mich ohnehin gern ein wenig vergrößern möchte, habe ich zugeschlagen. Allerdings muss ich sagen: So ein Umzug kann ganz schön anstrengend sein, ein paar Tipps können aber beim stressfreien Umziehen helfen. Vor allem sammelt man ja mit der Zeit unfassbar viel Kram an, alte Zeitschriften, Klamotten, die man nicht mehr braucht, und was sich sonst noch so alles in den Untiefen der Schränke ansammelt. Das ist schon verrückt. Als erstes habe ich deshalb ausgemistet. Zum Glück freut man sich so sehr auf die neue Wohnung, dass man die Energie nicht verliert bei dem großen Chaos, in das man sich beim Ausmisten begiebt. Und, wenn man eine sinnvolle Struktur in seinen Umzug bringt und nicht nur bei den guten Ratschlägen nickt, sondern sie wirklich befolgt, kommt man in der neuen Wohnung auch nicht im totalen Chaos an. Dank der Beschriftung meiner Kartons jedenfalls habe ich in der ersten Nacht nicht verzweifelt nach meiner Zahnbürste suchen müssen.

Auch Handwerker machen Fehler

Ich bin ja handwerklich ausgesprochen begabt und baue und repariere eigentlich alles immer in Eigenregie. Aber es gibt Dinge, die bekomme auch ich nicht ohne fremde Hilfe in den Griff. Zum Beispiel meinen Wasserhahn, der ist defekt. Das Wasser lief seit einiger Zeit am Rand aus. Das habe ich ja noch verkraftet und immer fleißig weggewischt. Aber nun ist auch noch der Griff abgebrochen. Ganz offenbar hat der Hahn nun seine besten Zeiten hinter sich. Ich habe also meinen Vermieter kontaktiert und ihn über das Malheur informiert. Er hat sich sogleich gekümmert und mir einen Handwerker vorbeigeschickt. Wenn ich Handwerker im Haus habe, weiß ich immer nicht, ob ich daneben stehen bleiben und die beobachten soll oder mich besser verdrücke. In diesem Fall bin ich stehengeblieben und ich weiß nicht, ob das die richtige Entscheidung war. Es fiel mir nämlich ausgesprochen schwer, die Fassung zu wahren, als der Klempner anfing dermaßen brutal an meinem Waschbecken herumzufurwerken – und das Ergebnis war ein zerkratztes Waschbecken. Ich habe gleich Andreas angerufen, um zu fragen, wie ich den Schaden der Handwerker kläre.