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Nicht verheiratet: Was heißt das für Konto Erbschaft und Co.?

Nicht jeder möchte unter die Haube. In der Schwangerschaft meines ersten Kindes haben mein Frau und ich nicht schlecht gestaunt: wir waren unter den zehn Paaren, die einzigen Verheirateten. Doch unser Trauschein war augenmerklich der alleinige Unterschied in diesem Raum: alle werdenden Väter waren höchst engagiert, die Atem-und Halteübungen mitzumachen, stellten interessierte Fragen rund um die Geburt und waren bei ihren kleinen Neckereien genau romantisch wie wir. Eine gute Freundin von mir möchte partout weder Kinder bekommen noch heiraten, doch auf eine traute Zweisamkeit nicht verzichten. Trotz ihrer Abneigung dem Trauschein gegenüber ist sie ein romantischer Beziehungsmensch und ihre Partner bleiben Jahre an ihrer Seite. Nun scheint es so als habe sie seit einigen Jahren den „Richtigen“ gefunden! Nein, nicht zum Heiraten. Viel mehr hat sie das Bauchgefühl, dass sie mit diesem Mann bis ans Ende ihres Lebens glücklich sein wird, ein“Quasi-Ehemann“, ein Lebensendzeitgefährte, ein Mann mit dem sie Wohnung und materielle Güter seit Jahren teilt. Beide erklärten mir vor Kurzem, dass sie sich so eng verbunden fühlen, dass sie im Falle einer Trennung oder eines Todes des Partners, um die Sicherheit des anderen wissen wollen. Das sichere Auffangnetz, welches bei verheirateten Paaren automatisch gegeben ist, müssen sich Nicht-Verheiratete aktiv organisieren. Ich habe ihnen auf den Weg gegeben, welche Möglichkeiten es bezüglich Kontoführung, Unterhalt und Erbrecht gibt.

Powerfood: Suppe

Das hat mir gerade noch gefehlt: mich vor den Feiertagen zu erkälten. Meine Nase schnieft, der Hals kratzt und ich bin einfach platt. Was aber noch viel Schlimmer wäre: Oma und Opa an Weihnachten mit meinen Schleuder-Bazillen anzustecken, denn ältere Menschen stecken das nicht so gut weg. Also muss ich alles in meiner Macht stehende tun, um mich schnellstmöglich auszukurieren. Absolute Bettruhe ist jetzt angesagt, viel Tee und viele Vitamine. Wo bekomme ich denn nun die vielen, guten Vitamine her? Der Kühlschrank ist so gut wie leer, der Obstkorb auch, ich kann beim besten Willen in dieser Verfassung nicht einkaufen gehen. Sobald mein Körper Temperaturunterschiede wahrnimmt, geht er in einen minutenlangen Niesanfall über. Es ist anstrengend, derart erkältet zu sein. Alles was ich will ist mein Kuschelbett und eine heiße Suppe.
Herrlich, meine Nachbarin hat mir gerade geschrieben und angekündigt, dass sie mir ihre berüchtigte Powerfood-Suppe vorbei bringt und zwar literweise! Damit soll ich mich schon gleich besser fühlen und bis Weihnachten gesund werden.

Tannenbaum selber schlagen

Mein Freund ist ein richtiger Kerl, habe ich letztlich erkannt. Wochenlang habe ich ihn damit genervt, er möge mir doch bitte einen Tannenbaum vom Markt mitbringen. Jedes Mal kam er mit einer anderen Ausrede:
– es gab nicht die richtige Größe,
– die schönsten Tannen waren ausverkauft,
– der Baum hat ihn nicht angesprochen.
Am Ehrlichsten war da noch die Bekenntnis, dass es ihm einfach keinen Spaß macht, einen Baum zu „kaufen“. Das sei doch viel zu einfach. Er sei doch ein richtiger Kerl!
„Was soll das heißen? Willst Du in den Wald gehen und…..“
„Genau das, ich fälle unseren Tannenbaum selbst. Den Baum, der uns im Wohnzimmer anstrahlt, will ich gefälligst selbst wählen und schlagen.“
Wow, das war mal eine Ansage und ich kann Euch sagen, ein echtes Abenteuer in einer Tannenschonung auf den Lieblingsbaum zu treffen. Falls auch Ihr solch einen Kerl an Eurer Seite habt oder selbst den Mann stehen könnt, kann ich Euch folgende Tipps mitgeben, damit ihr erfolgreich mit Eurer Lieblingstanne nach hause kommt.

Ein fröhliches Weihnachtsfest!

Weihnachten auf Wiener Art

Meine Freundin Conny ist eine Weltreisende. Ob Bali,Kroatien oder Marokko, man weiß nie so genau, wo sie sich gerade befindet. Zu aller Überraschung hat sich vor Kurzem aus Indonesien bei mir gemeldet, sie habe Sehnsucht nach Ihren Freunden und sie möchte die Festtage mit uns in Deutschland verbringen. Ihre Wiener Eltern sind derweilen in Südamerika unterwegs und sie werden sich erst im neuen Jahr wiedersehen. Ich freue mich sehr, dass Conny den weiten Weg auf sich nimmt, um die besinnliche Zeit mit Ihren Freunden zu verbringen. Darum möchte ihr all meine Wertschätzung zeigen und sie mit einem Weihnachtsessen á la Wiener Art zu überraschen.
Hoffentlich wird es genauso schmackhaft wie das Wiener Essen ihrer Mutter. Doch ich bin mir sicher, dass die Geste sie glücklich machen wird und sie ein paar heimatliche Kindheits-Déja-Vus haben wird. Auf ein schönes Weihnachtsfest!

Fotochronik als Weihnachtsgeschenk

Seit Jahren, wirklich seit Jahren nehme ich mir vor, ein klassisches Fotoalbum mit Erinnerungen zu bestücken. Ich erinnere mich wie das damals in den 80er Jahren war: meine Mutter hatte einen Fotofilm mit 36 Fotos, dieser wurde innerhalb ein paar Tage entwickelt, dann selektierte sie die besten Fotos daraus, die sie in eine Fotobox legte. Alle zwei Jahre etwa beklebte sie Fotoalben mit den Fotos, die sie in der Fotobox gesammelt hatte. Zuhause habe ich vier von diesen dicken, lederummantelten Fotoalben stehen und es ist heute wie auch schon damals etwas Besonderes, darin zu blättern und mit den Fingern auf Bilder zu zeigen, um dazu kleine Anekdoten zu erzählen.
Welch ein schönes Geschenk fürs ganze Leben, das einfach so nebenbei entstanden ist. Heutzutage scheint es so, dass wir uns für solche personalisierten Geschenke bewusst Zeit nehmen müssen. Wir sagen „Im Urlaub nehme ich endlich mal wieder ein richtig, greifbares Fotoalbum in Angriff!“ Ist der Urlaub, sind wir komplett überfordert mit der Auswahl der Bilder. Diese ganze Prozedur zieht sich wie Kaugummi und wir wollten im Urlaub vielleicht doch auch noch was anderes machen. Die Qual der Wahl: unsere smartphones geben uns die Möglichkeiten unendliche Bilder an einem Tag zu machen- schnell kommen da mal Tausende von Fotos innerhalb weniger Tage zusammen, zB. wenn das erste Kind geboren wird. So war das bei meiner Schwester und ihrem Mann, die eine komplette Foto-Story produziert haben. Allein die Selektion der besten Bilder kann somit Stunden dauern und wir sind froh, wenn jemand den Rest der Arbeit übernimmt. Somit ist ein neuer Service entstanden: Druckereien bieten nun auch die Kreation von Fotoalben an. Ganz bequem wählt man dabei selbst die Fotos und das Design auf dem Rechner aus. Das Drucken, Kleben, Kreiieren übernehmen Fachleute. Spitze! Zeit gespart! Wer zu Weihnachten jemandem aus dem Familien-, Freundes- oder auch Kollegenkreis ein persönlich wertvolles Geschenk machen möchte, dem kann ich das nur empfehlen.